Brasilien – 2. Bericht von Susanne Barth

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Ich halte es für nötig den nächsten Quartalsbericht zuverfassen, weil sich sonst viel zu viele Sachen ereignen, über die ich einen Berichtzu schrieben nicht mehr gewachsen bin.
Zu erst möchte ich auf die NORDOSTTOUR zu sprechen kommen, die am Tag meines Geburtstages,nämlich dem 07. Januar 2007 begann. Dieser Tag brachte auch etwas trauriges mitsich, denn ich sah drei meiner besten Freunde, Kyle, Lewis und Janna, dasletzte Mal, bevor sie ihre Heimreise nach Australien antraten. Ich muss zugebendurch die Reise geriet die Trauer zum Glück ein wenig in den Vergessenheit,doch jetzt zurück in Sao Paulo vermisse ich sie doch sehr.

Die “grande viagem – nordeste 2007” liefunter dem Motto “a viagem dos seus sonhos” (=die Reise deiner Träume)und ich muss sagen, das war sie auch. In diesen unvergesslichen 28 Tagen habeich so viele Sachen, berühmte Sachen, gesehen, so viel mehr über diebrasilianische Kultur gelernt, so viel neues ausprobiert (was besonders das Essenbetrifft, was in bestimmten teilen Brasiliens doch sehr verschieden ist undmich durch die Umstellung in Lencois zum erbrechen brachte), usw. Ich möchtehier jedoch nur einen kleinen Ausschnitt meiner Reise niederschreiben, dennsonst würde dieser Text in die Ausmaße eines Romans abgleiten, was icheigentlich nicht vorhatte. Ich werde also über meine Lieblingsstadt dieser Reise,Itacaré und Rio de Janeiro (das erwartet sicher jeder) berichten.

Für die, die interessiert sind: die Reise begann am 07.01.2007 in Sao Paulo. Die drauffolgenden 28 Tage bin ich mit dem Bus nachParaty, Rio de Janeiro, Porto Seguro, Itacaré, Lencois, Salvador, Recife,Natal, Jericoacoara bis hin zu Fotaleza gereist. Von dort aus sind wir mit demFlugzeug nach Brasilia, die Hauptstadt Brasiliens und wieder nach hause, nachSao Paulo, geflogen.

RIO DE JANEIRO ist das erste Ziel der Reise vom dem ichberichten möchte. Nach sechsstündigem Warten auf einer Tankstelle in der Mittevon Nichts aufgrund eines Defekts des Busses kamen wir dann kurz vor Mitternachtin unserem fünf Sterne Hotel an der COPACABANA an. Es würden Pizzaberge und Guaranábestellt um die 97 Mann starke Truppe satt zu stellen, da wir das Abendbrot nunschon verpasst hatten. An diesem Abend weilte auch noch eine andere Truppe vonBelobrasil (unsere Reisegesellschaft) in Rio, was bedeutete, dass wir einigeunserer Freunde getroffen haben. Der von allen schon sehnsüchtig erwartetenächste Tag war leider Wolken behangen, was bedeutet, dass ich zwar auf dem Zuckerhutwar doch weder etwas gesehen habe noch ein Beweisfoto schießen konnte. Andiesem Tag waren wir dann auch noch im Fußballstadion und ich bin in die “Fußstapfen” von Franz Beckenbauer und Pelé getreten. DieKostüme in einer Sambaschule anzuprobieren war dann auch noch ganz lustig undstimmte uns auf den immer näher rückenden Karneval ein. Abends hat es dann zuallem Übel auch noch geregnet was unsere Launen nicht unbedingt verbesserte. Dafürbelohnte uns der nächste Tag mit Sonnenschein pur. Er begann mit einer mehroder weniger interessanten Stadttour, die ich aber für notwendig halte undwelche mit dem Besichtigen des “hristo” endete (dieses Foto willja wohl jeder!!!). Ich erinnere mich, dass hinter der Christo-Statue einPfarrer Gottesdienst hielt, welcher Deutscher war. Und sobald er bemerkte, dasswir deutsch sprachen fing er an nicht mehr in portugiesisch sondern deutsch zupredigen. Nach einem ausgiebigen Mittagessen haben wir uns wie “dasMädchen vom Ipanemastrand” gesonnt (oder verbrannt), uns von denerfrischenden Wellen mitreißen lassen (was nicht zu vermeiden war weil sie eineenorme Kraft besaßen – ich dachte ich muss sterben ahhhh!!!),Kokusnussmilch getrunken und uns von den Strandverkäufern Sachen aufschwatzenlassen. Abends konnten wir bei angenehmen 25°C auf dem vor unserem Hotel amCopacabanastrand abgehaltenen “feira” (Straßenmarkt) Andenken und Mitbringselkaufen. Nach einen ausgiebigen und köstlichem Frühstück und zweieinhalb dochgelungen Tagen in Rio ging es wieder zurück in den Bus. Das war eine sehr extremeBusfahrt, die sich zeitmäßig auf 27 Stunden ausdehnte. Es hört sich grauenvollan war aber auszuhalten, denn von insgesamt 27 Stunden war ich ganze 45 Minutenwach und habe den Rest der Zeit schlafend verbracht.

Der nächste Ort ist ITACARÉ. Was diese Stadt für michbesonders machte, wünsche ich euch einmal selbst zu sehen. Diese Stadt ist wieich mir Brasilien vorgestellt habe: Sonne, glühendheiße, traumhafte Strände,azurblaues Meer, Staub, Hitze, Caipirinha, Früchte, Sürfer, Feste auf derStraße, jeder nur im Bikini bzw. Badehose, – es war einfach exotisch!!!Und ich habe es geliebt. Das Hotel war einfach nur göttlich. Mein Zimmer hatteich mir mit einer anderen deutschen Susanne geteilt. Ich hatte sie vorher schoneinmal im Flugzeug nach Brasilien getroffen und wir sind auf dieser Reiserichtig gute Freunde geworden. Was mich auch gleich noch auf Conny, ConstanzeBauriegel, bringt: alle die im Distrikt 1880 in Deutschland sind, müssten dieConny aus Leipzig eigentlich kennen. Zu meiner großen Freude haben wir uns aufdieser Reise auch wiedergetroffen.

In Itacaré kamen wir nachmittags so gegen fünf Uhr an. Zum Essensind wir zu Fuß ins Stadtzentrum gegangen und konnten endlich mal die Bussestehen lassen. Es lief alles etwas ruhiger ab in dieser “relaxten” Stadt. Der Kern der Stadt besteht aus ein breiten Sandstraße an deren Rändernsich besondere Geschäfte, Restaurants, Bars, Cafés u. ä. säumen und diesich an den Enden verzweigt. Auf der Reise haben wir größtenteils “Essenpro Kilo” gegessen weil es dadurch einfacher mit dem bezahlen war und dusoviel essen konntest wie du wolltest. So auch hier. Mit dem Essen fertighatten wir noch zeit uns umzusehen, hier und da etwas zu kaufen, sich hinzusetztenund zu unterhalten. Im Hotel angekommen sind wir noch in den Pool gegangen,denn es war verdammt heiß und alles war verschwitzt. Mit meinen Hotel hatte ichecht Glück. wir würden auf drei Hotels aufgeteilt, denn es gab kein Hotel fürdie enorme Anzahl von Personen. Am nächsten Tag haben wir eine Art “Strandwanderung” gemacht, die sich “trilha” nennt. Allerdings bedeutet Strandwanderungin Itacaré von einem Strand zum nächsten wandern. Und so etwas traumhaft Schöneshabe ich das erste Mal in meinem Leben gesehen. Die fünf Strände, die wirwährend eines Tages abgelaufen haben und immer Stopps machten zum baden gehen,sonnen, ausruhen oder etwas essen bzw. trinken, waren echt paradiesisch. Mirfällt noch ein, dass wir auch in einen Wasserfall gebadet haben, was auch einHeidenspaß war. Den Abend haben wir wieder im Stadtzentrum verbracht bei Musikund Tanz und vielen Menschen auf der Straße. Nach dem wir nach hause gekommensind war ich mit der anderen Susi auch noch im Zimmer eines anderen und wirhaben mit ein paar Austauschschülern Filme geguckt, Gitarre gespielt und unsunterhalten. Der nächste Tag steckte dann voller Power und Energie. Wir machtenuns in Buggys, die ungefähr 9 Personen fassten, auf zum Rafting. Dortangekommen, haben wir nach einer ausführlichen Einführung Helm und Schwimmwesteangelegt und sind mit Schlauchbooten auf zum Fluss, der mir anfangs erstaunlichruhig vorkam. Ich war nur mit Mädchen und unserem Führer im Boot was dasvorwärts kommen ein wenig erschwerte. Es gab insgesamt sechs Strömungen, die eszu bezwingen galt. Ich hatte jedes Mal ein wenig Angst aber es war immer eingroßer Spaß. Einmal sind wir an einen Felsen gestoßen und alle nach vornegefallen, das war etwas gefährlich, aber ansonsten ist niemanden aus unserem Bootetwas passiert. Adriana, meine Mexikanerin, sie hat sich böse an der Naseverletzt. Sie war nicht gebrochen aber sie ist verdammt dick angeschwollen. Aufder Buggy-Rückfahrt habe ich das erste Mal eine Kakaoschote gesehen. Der Kakaoan sich schmeckt ja nicht wirklich, da er ohne Zucker ist. Aber das Fruchtfleischwas die Kakaobohne umgibt ist köstlich. Wir haben den Tag dann ruhig ausklingenlassen weil alle doch sehr erschöpft waren. Und am nächsten Tag sind wir danninfelizmente zur nächsten Stadt, Salvador, aufgebrochen.

Am 05. Februar wurde ich dann am Flughafen in Sao Paulo vonmeiner neuen GASTSCHWESTER Nurit und einer ihrer Freundinnen abgeholt. Mann warich aufgeregt obwohl ich die beiden schon vorher kannte. Die erste Begegnungmit meiner GASTMUTTER Anete war erschreckend. Wir sind ungefär um elf nachtsangekommen und ich war vollkommen tot nach einem Monat reisen. Zur Begrüßunggab sie mir nur die hand, was für Brasilianer ziemlich ungewöhnlich ist weilman ja eigentlich von allen immer gleich auf die Wange geküsst wird. Ohne zufragen wie es mir geht und ob ich gut angekommen bin, hat sie mir einen Zettelmit den Hausregeln in die hand gedrückt und ist dann nur mit einem “boanoite” ins Bett verschwunden. Ich war vollkommen überrascht und perplexdenn so etwas hatte ich nicht erwartet. Mit der Zeit habe ich mich an den im Grundegenommen ziemlich zahmen “Hausdrachen” gewöhnt. Außerdem bekommeich sie nicht all zu oft zu Gesicht da sie viel arbeitet sowie auch meinGASTVATER Rubens. Ich komme in diesem neuen Haus sehr gut zurecht weil sie mirein bisschen mehr Freiheiten lassen. Mit meinen Gasteltern habe ich schon vieleinteressante Unterhaltungen geführt und sie geben mir oft gute Empfehlungenwelche Museen ich besuchen kann u. ä. Letzte Woche war ich in der Ausstellungen “Körperwelten” bzw. “corpo humano” von der ich schon inDeutschland gehört hatte weil meine Eltern sie in Berlin besucht hatten. Sehrinteressant.

Mit meiner neuen Gastschwester komme ich auch bestenszurecht. Wenn sie zu Hause ist unternehmen wir viel zusammen, ab und zu gehe ich mit ihr zur Uni, – sie studiert Administration und hat schon einenfesten Job bei “Citiebank”.

Ich möchte gerne noch von einem Erlebnis berichten was auchmit meiner Familie zutun hat und am 02/04/07 stattgefunden hat – mein erstes “PASSACH”. Mitdiesem Fest gedenken die Juden dem Tag an dem das jüdische Volk von Moses ausÄgypten befreit wurde. Es wird angesehen wie das jüdische Osterfest obwohl esmit Ostern eigentlich nichts zu tun hat. Heute war ein ganz normaler Arbeitstag,sodass sich alle erst abends zu einem großen Abendessen treffen konnten. Es gabtypische jüdische Speisen, die Männer tragen “Kippas” (=eine Haubeauf dem Kopf zu tragen) und es wird in hebräisch gebetet und gesungen. Die Feierwar sehr eindrucksvoll für mich weil alles das mit einer Religion zu tun hat,die mir fast unbekannt ist.

Mit dem KARNEVAL fanddann wohl die größte in Brasilien existierende “balada” (=Party)statt. Meine eigentlich geplante Reise Susi in ihrer Stadt zu besuchen vielaufgrund einer Absage Rotarys ins Wasser und so hatte Florian, ein andererdeutscher Austauschschüler, mir noch kurzfristig ein Ticket für das Sambadromobesorgt wo die zweitgrößte Karnevalsparade in Brasilien stattfand. Tausende vonBrasilianern flanierten mit knallbunten Kostümen und auf großen fantasievollenWagen das Sambodromo entlang, während sie von Millionen von tanzenden,singenden und trinkenden Zuschauern bejubelt wurden. Wie der Zufall es wolltehaben wir noch Freunde von uns, andere Austauschschüler aus Campinas, getroffenund mit denen wir bis 7 Uhr früh den Karneval feierten!

Ich weiß nicht ob ihr euch noch daran erinnern könnt, dasswir ich glaube im Oktober letzten Jahres einen portugiesisch Test bestreitenmussten, bei dem ich unter die besten 20 gekommen bin. Die Woche nach Karnevalsind die “Gewinner” des Test dann für ein Wochenende auf die ILHA BELA gefahren, eine Insel, die mit demAuto ungefähr 4 Stunden von Sao Paulo entfernt liegt. Dort angekommen wurdenwir in Häusern von Brasilianern (Jugendliche in unserem Alter) untergebracht.Das ganze Wochenende haben wir bei 40°C Hitze und Sonnenschein am Strandverbracht. Einen Abend sie wir in eine Bar gegangen und haben uns beibrasilianischer Rockmusik und Tanzen amüsiert. Ende dieses Monats kommen michmeine Eltern und meine liebe Mary ja endlich hier in Brasil besuchen und wirwerden auch einen Abstecher auf die Insel machen.

OSTERN habe ich mitmeiner Freundin Svenja (auch Austauschschülerin aus Deutschland) und ihrerGastfamilie am Strand verbracht, da meine Gastfamilie ja jüdisch ist und siesomit Ostern nicht feiert. Mit dem Wetter hatten wir leider ein wenig Pech, eshat viel geregnet. Dafür haben wir aber Osterkränze gebacken, Eier angemalt undtausende Filme angeguckt. Am Ostersonntag war ich wie immer von den brasilianischenTraditionen enttäuscht. Sie haben sich nichts geschenkt, es gab keineEiersuche, kein Osterfrühstück, zum Glück hatte ich Svenja, die an michgedacht hatte und mir ein großes Schokoladenei geschenkt hatte.

Das letzte große Ereignis war die AMAZONASREISE – ein Erlebnis, dassich nie vergessen werde! Zusammen mit weiteren 40 Austauschschülern bin ichEnde April für 10 Tage aufgebrochen um Krokodile, Spinnen, Schlangen(ANACONDAS), Piranhas, pinke Delphine, Kolobries, Indianerstämme und ihre Bräuche,Manaus (die Hauptstadt Amazoniens), Natur pur, den Rio Negro, den AMAZONAS undtausende weitere völlig fremde Sachen kennen zu lernen und zu entdecken. Es wareinfach nur unglaublich! In diesen 10 Tagen habe ich so viel über das Leben,Menschen und die Natur dazu gelernt. Auf der Reise hatten wir einen “spiritual leader”, der selber im Amazonas als Indianer geboren ist und uns deshalb über alles bescheid wusste. Er hat uns Geschichten über Bräuche und Sitten derIndianer erzählt, Krokodile mit der bloßen Hand aus dem Wasser geholt, uns überpflanzen und ihre Wirkungs- und Verwendungsweisen in Kenntnis gesetzt, unsbeschützt und begleitet. Fünf Tage der Reise haben wir auf einem Boot den Amazonasentlangfahrend verbracht. Auf dem Boot hatte jeder seine eigene Hängematte. In einerHängematte zu relaxen ist sehr angenehm, auch für ein Nickerchen ist es sehrkomfortabel aber eine ganz Nacht in einer Hängematte zu verbringen halte ichfür unmöglich. RÜCKENSCHMERZEN DEMAIS! Deshalb habe ich nach der ersten Nachtimmer auf dem Boden geschlafen. Es gab zwei Boote: eins auf dem wir geschlafenhaben und die Zeit während der Fahrt verbracht haben und ein zweites, wo sichdie Küche befand und wir gegessen haben. Zwei Tage haben wir in Manausverbracht und uns die Stadt angeguckt. Ehemalig war Manaus das “Paris” Südamerikas was man an einigen wunderschönen Gebäuden wiez. b. dem alten Theater, noch erkennen kann. Ansonsten gibt es in Manaus vieleFisch-, Gemüse- und Obstmärkte und einen schönen Hafen zu entdecken. Die zweidarauf folgenden Tage haben wir in Presidente Figeiredo, einer kleinen Interiorstadtverbracht. Dort haben wir Wanderungen in der Floresta gemacht, in Wasserfällengebadet, sind dreckig geworden wir nie zuvor, haben den Geräuschen der Tiere bei Tag und bei Nacht gelauscht.

Die Reise verging wie im Flug, wie es immer ist wenn maneine tolle Zeit hat. Auf der Reise habe ich Freundschaften vertieft, mehr überdas Leben meiner freunde erfahren und bemerkt, dass ich bei meinem Austausch Freundegefunden habe, die ich so gut kenne als ob wir ein ganzen Leben befreundet sindund die mir unheimlich wichtig geworden sind während dieses Jahres.

Mit den knapp zwei Monaten verbleibender Zeit, die ich nunnoch habe, geht mein Austausch langsam auf das Ende zu. Ich denke darüber mitgemischten Gefühlen: einerseits freue ich mich unheimlich auf mein zu Hause,meine Familie, meine besten Freunde, die Schule (ob ihr es glaubt oder nicht), auf Deutschland, auf mein Heimatland, auf das ich jetzt um einigesstolzer bin als zuvor. Andererseits weiß ich, dass ich einige der Menschen, dieich hier kennen gelernt habe vielleicht nie wieder in meinem Leben sehen werdeoder zumindest unheimlich weit von ihnen entfernt bin. Brasilien werde ich auchvermissen, wo es hier doch alles ein bisschen ruhiger und gelassener zu gehtals zu Hause. Aber irgendwann muss auch das schönste Austauschjahr zu endegehen und ich sage euch eins, diese unglaubliche Erfahrung, welche ich hier gemachthabe, wünsche ich jedem!

UM BEIJO, UM ABRACO DA SUA BRASILEIRA SUSANNE

by Susanne Barth

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