USA – 1. Bericht von Kevin

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Hallo ihr Lieben zu Hause in Deutschland,
Herzliche Gruesse aus Chillicothe, Missouri, dem Herzen der Vereinigten Staaten von Amerika.

Nachdem es einige Schwierikeiten mit meinen Unterlagen gab, konnte ich am 17. August nur wenige Tage nach dem Gruppenflug meine Reise ins “Unbekannte” antreten. Nach meiner insgesamt 17-stuendigen Reise von Dresden nach Frankfurt und von Frankfurt ueber Chicago nach Kansas City erwartete mich meine Gastfamilie (Mom:Vilma, Dad:Steven, Bruder:Steven, Schwester: Sonya) schon sehnlichst am Flughafen in Kansas City. Sie erkannten mich sofort als ich aus dem Flugzeug ausstieg und begruessten mich total liebenswert. Mit den beiden Kindern in der Familie, Sonya (18) und Steven (11), komme ich sehr gut zurecht. Vor allem Steven hat mich am ersten Tag hier richtig nett begruesst und mich immer gefragt was ich den wohl machen wolle wenn wir zu Hause sind. In den ersten Tag hier, als noch keine Schule war, konnte ich mir mit ihm die Zeit vertreiben und mit ihm Spass haben. Auch jetzt ist es immer wieder schoen mit ihm Spass zu haben. Ich bin wirklich froh das erhier ist.

Nur wenige Tage nach meiner Ankunft hier ging schon gleich die Schule los. Ich gehe auf die Chillicothe HighSchool und geniesse die Schule hier wirklich sehr, dass liegt wahrscheinlich vor allem daran, das die Schule hier meiner Meinung nach einfacher ist als in Deutchland. Leider bin ich auch der einzige Austauschschueler an der High School.

Eins jedenfalls musste ich hier gleich an meinem ersten Tag in der Schule feststellen, und zwar, dass die Leute in den USA offen auf einen zu gehen und nicht so schuechtern sind wie in Deutschland. Die Leute hier kommen einfach auf dich zu und haben keine Probleme damit dich anzusprechen. Sowas wuerde mir ziemlich schwer fallen. Was mir ausserdem noch an dereSchule in den Vereinigten Staaten gefaellt, sind die Aktivitaeten an denen du vor und nach der Schule teilnehmen kanst. Vor der Schule treffen sich die verschiedenen Club (wie, History-Club, Hunting-Club, etc.). Nach der Schule kann man an diversen Sportarten teilnehmen (wie, Fussball, Basketball, Football, etc.). Ich entschied mich dafuer Fussball, hier Soccer genannt, im HighSchoolteam zu spielen. Die Saison ist grade zu Ende gegangen und dafuer dass es die erste Saison fuer das High-Schoolteam war denke ich das wir nicht allzuschlecht abgeschnitten haben. Unser Schnitt zum Ende der Saison ist 4 Spiele gewonnen und 10 verloren.

Die Stadt Chillicothe ist etwas kleiner als Kamenz hat aber ungefaehr 10 Tankstellen, 13 Restaurants und 4 Schulen (Elementary School, Middle School, High School, Technical High School). Sie liegt direkt am Highway 65. Die Leute hier und vor allem in der Schule sind alle total nett. Ich habe hier schon viele Freunde gefunden. In den ersten Tagen hier fiel es mir schwer alle die Namen zu merken, aber ich denke das hat sich inzwischen gelegt, da ich jetzt schon zwei Monate hier bin. Ich denke, dass die Beziehung zwischen de Lehrern und ihren Schueler hier besser ist als in Deuschland, da hier jeder Lehrer sein eigenes Zimmer hat und er nicht von Zimmer zu Zimmer hetzten muss. Dadurch haben die Lehrer Zeit mit ihren Schuelern zum Beispiel ueber ihre Erlebnisse am Wochenende zu reden.

Mein Rotaryclub hier trifft sich jeden Freitag um 12.00 in dem Hotel “Grand River In”. Ich hatte bis jetzt nur einmal die Chance an einem Meeting des Rotaryclub teilzunehmen, da ich normallerweise um diese Zeit in der Schule sein muss. Mein Counsellor konnte ich leider auch noch nicht kennenlernen, da er das eine mal als ich den Rotaryclub besuchte nich anwesend war. Ich hoffe, dass ich demnaechst wiedereinmal zu einem Treffen des Rotaryclub gehen kann..

Um meinen ersten Quartalsbericht zu einem Ende zu bringen, moechte ich mich noch bei allen herzlich bedanken, die mir das ermöglicht haben, vor allem bei Rotary, dem Distrikt 1880 und dem Distrikt 6040, und bei meiner Familie.

Viele Grüße,
Kevin

by Kevin Thomschke

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