Centennial Youth Exchange Camp in Gera/Ronneburg im Juni

Vom 10. – 12. Juni fand in Gera/Ronneburg das Centennial Youth Exchange Camp statt. Dazu hatte der Distrikt 1950 In-, Out- und Rebounds aus ganz Deutschland eingeladen.

Auf dem Gelände der Bundesgartenschau 2007 entsteht ein Internationaler Rotarischer Jubiläumspark (für nähere Informationen please visit http://www.centennialpark.de) in dem die wesentlich rotarischen Leitgedanken: Frieden, Freundschaft, Völkerverständigung und Zukunft repräsentiert werden. Anlässlich des 100jährigen Jubiläums von Rotary International wurde im Jahre 2004 der Park angelegt mit dem Ziel, 2005, 100 Bäume gepflanzt zu haben. Bisher wurden schon 261 Hölzer in die Erde gesetzt und es werden wöchentlich mehr.

Unser Distrikt erhielt ebenfalls eine Einladung, was eine große Zahl von Inbounds, einige zukünftige Austauschschüler und 4 Rotexer zum Anlass nahmen nach Gera – Hain in die dortige Bundeswehrkaserne.

Nach der Ankunft am Nachmittag, wurden die Zimmer bezogen und die anderen Anwesenden kurz beschnuppert. Anschließend fand die offizielle Begrüßung statt und es folgte ein Vortrag über “Frieden und Völkerverständigung” eines Bundeswehroffiziers. Hinterher gab es das lange erwartete Abendessen was aus Erbsensuppe, Würstchen, Brot, Bananen und einem isotonischen Getränk bestand. Wenn es auch nicht unbedingt jedem mundete, es machte satt und wärmte auf. (Wir hatten schließlich während des gesamten Vortrages in einem großen Hangar für Bundeswehrfahrzeuge ausgehalten, wobei die Seitenwände aus Tarnnetzen bestanden und die Luft gefühlte 5°C kalt war.) Die darauffolgende Disko fand ebenfalls in dieser “Garage” statt. Das Wetter führte jedoch dazu, dass keine wirkliche Partystimmung aufkam und die meisten sich in ihre Stube zurückzogen. Dort wurde dann bis spät in die Nacht bzw. frühen Morgen gefeiert und geredet. Wir von Rotex versuchten erst gar nicht die lärmende Truppe nach Geschlechtern zu trennen, konnte sie jedoch davon abhalten die wenigen, die sich bereits schlafen gelegt hatten, aufzuwecken und bescherten uns damit eine fast ruhige Nacht.

Am nächsten Morgen viel es einigen schwer aus ihren durchgelegenen Matratzen aufzustehen, trotzdessen mussten wir uns alle aus den Betten begeben. Nach einer kurzen, frühen Stärkung ging es gegen 8 Uhr bzw. für eine kleine Gruppe von Personen gegen 8.30 Uhr nach Ronneburg. Dort nahmen alle Teilnehmer zeitversetzt an verschiedenen Aktivitäten teil. So besuchte die Gruppe Linde (später umbenannt in ALUS KASTE lettisch für Bierkastenbaum) zuerst den Vortrag über die Wismut und nahm dann an der “Rallye of Peace” teil. Wir stapften in der Kälte durch Matsch, Heu und Grass, ließen uns es jedoch nicht nehmen das BUGA – Gelände zu bestaunen und das uns gestellte Wissensquiz mit Bravour zu beantworten. Mit der Teilnahme an der Rallye dürfen wir uns nun offizielle “Ambassador of Peace” also “Botschafter des Friedens” nennen.

Als letzte Gruppe trafen wir gegen 13.30 Uhr an der Bogenbinderhalle in Ronneburg ein und nahmen dort unser Lunch Paket von der Bundeswehr entgegen. Nachdem wir das leckere Mittagessen genossen hatten, ging es schließlich mit wehenden Flaggen zum Rittergut, wo der “Show down” stattfand. Dort wurde der Festakt zur Eröffnung des Cenntennialparks im Rahmen der Rotary Distriktkonferenz 1950 veranstaltet. Bevor es jedoch zu einer erneuten Baumpflanzung kommen konnte, wurden wir und die Teilnehmer der Distriktkonferenz mit schmackhaftem Kaffee, Kuchen und Würstchen verpflegt. Eine kleine Auswahl von Austauschschüler nahm dann schließlich die lange ersehnte Baumpflanzung begleitet von unzähligen Fahnenträgern vor, wobei der Baum nur auf dem BUGA – Gelände abgestellt wurde und zu einem späteren Zeitpunkt von fachkundigen Personen in die Erde eingelassen wurde.

Mit einem Sonderzug ging es daraufhin für alle Rotarier und Austauschüler nach Gera, wo die Teilnehmer des Jugendcamps wiederum ein Lunch Paket erhielten und es dann in schöner Umgebung des Schlosses Osterstein zu sich nahmen. Danach folgte im Programm ein Violinenkonzert in der St. Marienkirche und der Jazzfrühling auf dem Mohrenplatz. Gegen 23 Uhr ging es schließlich zurück in die Pionierkaserne, wo die Party erst richtig begann. Immerhin war das für die meisten Outbounds das letzte Austauschschülerwochenende in Deutschland. Alle ließen es noch einmal richtig krachen und machten die Nacht zum Tag. Wie schon in der vorherigen Nacht wurden jedoch die bereits schlafenden nicht geweckt.

Am Sonntagfrüh war jedoch endgültig die Zeit zum Abschiednehmen. Geweckt von der Stimme eines Bundis standen alle mehr oder minder freiwillig gegen 7 Uhr auf, um ihre Stuben mehr oder minder zu reinigen und zu Frühstücken. Nachstehend flossen unzählige Tränen auch auf der Seite der Rotexer, für die es immer wieder schwer ist liebgewonnene Menschen nach einem Jahr zu verabschieden. Wir sagen tschüss und würden uns freuen, euch mal wieder bei uns im Distrikt begrüßen zu dürfen.

Zudem möchten wir uns bei den Organisatoren des gelungenen Camps bedanken. Wir hatten sehr viel Spaß an diesem Wochenende und würden uns freuen auch nächstes Jahr wieder teilnehmen zu können.

by Franziska Kuropka

ACHTUNG - Aufstellung (1)

ACHTUNG - Aufstellung (2)

ACHTUNG - Aufstellung (3)

Nun dürfen wir uns ganz offiziell als Botschafters des Friedens bezeichnen.

zeigt her Eure Schuhe - die Beiden

Brasilianer unter sich...

einer der 100 trees of peace

lecker Erbsensuppe *mmmhm*

Kirten (USA) und Kara (Australien) im BUGA-Gelände)

das BUGA-Gelände in Ronneburg

Lisa allein in der Kaserne

Man(n) darf ja mal träumen ;-)

Die Bierkastenbaumgruppe der Ralley of Peace ;)

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