USA – 2. Bericht von Marie

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Das Erlernen der Sprache klappt sehr gut, ich habe damit eigentlich keine großen Probleme. Man kann eigentlich immer klarmachen was man will.

In der Schule klappt alles prima, aber wir haben immer so viele Hausaufgaben! Im Unterricht habe ich meistens auch keine Probleme mit der Sprache. Der Unterricht macht Spaß, aber es ist manchmal ein bisschen langweilig, weil wir hier 1.5 h Stunden haben und die Lehrer manchmal die ganze Zeit nur reden.

Im Generellen ist die Schule hier ein bisschen einfacher wie in Deutschland, man muss sich überhaupt nicht sehr anstrengen um ein sehr gut zu bekommen. Deshalb ist es für mich unbegreiflich, wie viele hier bei Tests durchfallen. Zum Beispiel haben wir einen Test geschrieben und am Tag vorher hat der Lehrer mit uns den Test besprochen (er hat uns die Fragen und Antworten vorgelesen, was ich ziemlich sinnlos finde) und es gibt mind. 5 Leute die durchfallen.

An meiner Schule haben wir Quartale, d.h. nach einem Vierteljahr wechselt der Stundenplan, nach den Ferien beginnt mein drittes Quartal.

Zurzeit habe ich folgende Fächer:

Communications 11, Video Production, Horticulture, Advanced Algebra 2B, Narural Resources, Fund. Of Public Speaking, Psychology, American History, Chinese1, General Chemistry, Introduction to Film

Ich besuche fast jedes Club-Meeting hier und treffe meinen Counselor mindestens einmal je Woche, ich bin sehr mit ihm zufrieden. Im Distrikt haben wir uns bei der Inbound-Orientation im September, dem Country-fair-Treffen und dem Halloween-Weekend getroffen.

Freunde zu finden war am Anfang ein bisschen schwierig, alle waren zwar interessiert weil man der Austauschschüler ist, aber so richtig unternehmen wollte niemand was mit dir, aber mit der Zeit wird es besser, man lernt sich kennen. Es ist ja auch klar, die andern kennen sich schon seit der Grundschule.

Was mir sehr geholfen hat war das Musical, da habe ich ganz viele Leute kennengelernt. Man darf eben nicht nur zu Hause herumsitzen, man muss etwas unternehmen und dann lernt man viele nette Leute kennen. Was auch sehr hilft ist wenn man nicht zu schüchtern ist und ab und zu etwas sagt. Es ist wichtig, dass man mit den Leuten spricht.

Bei uns liegt gerade super viel Schnee und es macht richtig viel Spaß Schlitten fahren zu gehen. Wir haben jetzt Weihnachtsferien, eigentlich hatte ich Angst vor Weihnachten; ich dachte, dass es die schlimmste Zeit des Jahres ist, wegen Heimweh, aber ich habe mir umsonst Sorgen gemacht! Meine Gastfamilie war so lieb, es war ein ganz tolles Weihnachten.

Ich bin schon ganz aufgeregt für das neue Jahr. Es ist schon fast die Hälfte von meinem Jahr vorbei und die Zeit verging viel zu schnell. Ich wünsche allen, die das lesen ein ganz tolles neues Jahr!

Liebe Grüsse nach Deutschland!

Marie Hacker-Heller

 

 

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