USA – 1. Bericht von Benedikt

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Hallo Deutschland,
ich bin nun schon seit genau anderthalb Monaten hier in East Jordan, Michigan und ich habe schon jetzt so viele wunderbare,neue,schoene und einfach nur fuer mich einzigartige Erfahrungen gemacht. Es kommt mir alles viel leichter vor als ich es mir vorgestellt habe, hier in einem komplett anderen Land mit einer andern Sprache und anderen Leuten zu leben.
Ok,ich fange jetzt von ganz vorn an zu erzaehlen.
Als mein Abflug in die USA ganz nah bevorstand war ich komischerweise gar nicht aufgeregt, denn meine Vorfreude auf das Abendteuer “Austauschjahr” war viel groesser als irgendwelche Aengste.
Die Reise verlief ueberraschend entspannt und ohne Probleme. Selbst in Chicago einem der groessten Flughaefen der Welt, ging alles klar, ich musste zwar mehr als einmal die Flughafenangestellten fragen wo es lang geht und ich habe die meistens nicht sonderlich viel verstanden, aber mit mehrmals nachfragen ging es dann doch.

Als ich dann in Traverse City, meinem Zielflughafen, gelandet bin, wurde ich herzlichst von meiner super netten Gastmutter und ein paar Jugendlichen empfangen. Und nach einem kurzen Stop in dem ersten Burger Restaurant und einer Stunde Autofahrt war ich endlich in East Jordan. East Jordan ist eine Kleinstadt mit 3500 Einwohnern. Man denkt es nicht aber es gibt hier sogar einen McDonalds 🙂
Nach meiner Ankunft hatten ich hier noch 4 ganze Wochen Ferien. Meine Gasteltern haben ein Bonfire fuer mich organisiert, zu dem dann einige Jugendlich gekommen sind. Das war eine sehr gute Moeglichkeit die ersten Kontakte zu knuepfen. Nun da es ein sehr heisser Sommer war, gingen wir an den Lake Michigan, der mich allein schon wegen seiner Groesse und seinem super klaren und warmen Wasser faszinierte, oder ich habe das erste mal in meinem Leben mit einer Shotgun geschossen. Einmal waren meine jetzige Gastmom, drei Freunde von mir und ich auf einer Art Rummel, da durfte ich schon einiges an amerikanischer Kultur erleben. Wir besuchten ein Demolition Derby. Da sind 8 Autos in einer Arena und diese crashen ineinander und der Wagen der als letztes noch fahren kann hat gewonnen. Es ist sehr lustig und hat mir viel Spass gemacht.

Gleich nach meiner Ankunft hat auch das Footballprogramm der Schule begonnen. Ich bin dem Varsity Team beigetreten, Varsity bedeuted, dass nur Juniors und Seniors darin sind und da ich hier als Senior eingestuft wurde passte das ganz gut. Das Erlebnis ein Mitglied dieses Teams zu sein ist einfach nur gigantisch. Alle sind sehr hilfsbereit, wenn ich zum Beispiel Fragen zu den Regeln oder den verschiedenen Plays habe, denn vor meinem Austauschjahr hatte ich keine Ahnung von American football. Obwohl das Training sehr hart ist macht es sehr viel Spass mit 20 motivierten Jungs und 4 super Coaches zusammen zu arbeiten. Ich kann nun nach einem Monat nicht behaupten, dass ich ein klasse Footbaler bin, aber fuer mich ist es bereits ein Erfolg, dass ich nun alle Regeln kenne und einfach zu dem Team dazugehoeren kann.

Ich weiss schon jetzt, dass dieses Jahr einfach nur eine sehr gosse Erfahrung fuer mich sein wird und mich praegen und veraendern wird.
Insgesamt geht es mir hier sehr gut und ich moechte mich fuer diese grossartigen Moeglichkeiten bedanken die mir der Rotary-.Club Dresden-Blaues Wunder hier ermöglicht.

Viele Gruesse aus dem schon herbstlichen East Jordan
Benedict Minkner

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