Mexiko – 1. Bericht von Julius

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Ich hatte an sich einen sehr schönen Flug, nur das ich leider große Probleme mit der Luft hatte und deshalb Nasenblutern bekam. Meine Eltern haben mich gleich am Flughafen abgeholt und mich zur Wohnung meiner Tante gefahren, weil wir drei Tage in Mexikocity bleiben wollten.In Mexikocity besichtigten wir die Downtown und verabschiedeten meinen Gastbruder, der ein Auslandsjahr in Mannheim, Deitschland macht.

Nach den drei Tagen fuhren wir dann zu unserer Wohnung in Irapuato, eine mittel große Stadt 300 Kilometer entfehrnt von Mexikocity.
Ich hatte eigentlich überhaupt keine Probleme mich einzugewöhnen, da ich immer einen Bruder hatte der mir alles gezeigt hat. In Mexikocity war es mein kleiner Bruder und jetzt hier in Irapuato kommt mein großer Bruder immer am Wochenende nach Hause und unternimmt etwas mit mir. Aber auch meine Eltern waren sehr nett, so dass es eigentlich überhaupt kein Probleem war sich hier wie zu Hause zu fühlen.

Nach zwei Tagen in Irapuato begann dann auch schon die Schule. Ich gehe auf eine Privatschule die einen für meine Verhältnisse sehr großen Campus hat.
Dadurch kann sie sehr viele sportliche Angebote machen. Die erste Woche in der Schule war ich in einer Klasse, die leider nur Englischen Unterricht hatte. Da ich aber Spanisch lernen wollte, wechselte ich die Klasse. Jetzt habe ich nur Spanischen Unterricht. Nach einer Woche konnte man zwischen Angebotend der Schule wählen. Ich wollte etwas machen, das ich in Deutschland nicht machen kann und habe mich für American Football entschieden. Ich hatte jeden Tag außer am Sonntag Training.

Leider habe ich mir dabei auch den Finger ausgerengt, sodass ich im Moment nicht weiter American Football spielen kann.
Doch dadurch das ich im American Footballteam war habe ich sehr schnell viele Freunde gefunden. Außerdem hatte ich das Glück, dass mich mein Bruder, der jetzt in Deutschland ist, allen seinen Freunden vorgestellt hat.

Ich habe einige Freunde, die in meiner umgebung wohnen und die eine Band haben. Letzte Woche sprachen sie mich dann an, ob ich nicht Lust hätte mit ihnen zu spielen. Ich willigte ein und jetzt werde ich am Samstag mein erstes Konzert haben. Inzwischen merkt man wer die echten Freunde sind.
Nach etwa einem Monat gab es das erste Treffen mit dem Districkt. Es war das sogenannte Welcomeweekend. Das Wochenende bestand zum größten Teil daraus uns, den Inbounds, die Regeln zu erklären. Außerdem waren wir noch auf einer Hundeshow. Diese war nicht sehr spannend, aber dadurch das wir viele Inbounds waren wurde sie einfach spannend gemacht.

Dieses Wochenende werde ich das nächste Wochende mit Rotary haben, bei dem alle Inbounds, Outbound und Rebounds teilnehmen werden.
Mit meiner Familie habe ich auch schon sehr viel unternommen. Sie ist sehr abenteuer lustig und mag die Natur. Aus diesem Grund war mein Vater mit mir schon in einem Canjon und wir waren fünf Tage lang Campen. Leider habe ich mir am ersten Tag des Campens einen Fahrradunfall gehabt.
Aber auch mein Club unternimmt Dinge mit mir. Wir hatte zum Beispiel schon einen traditionell Mexikanischen Abend und viele Clubmeetings.
Mein Counselor ist gleichzeitig auch mein Onkel. Dadurch habe ich ihn schon oft gesehen und habe auch schon eine gute Beziehung zu ihm aufgebaut. Wenn ich also in Problem haben sollte, dürftte es eigentlich überhaupt kein Problem für mich sein mich an ihn zu wenden. Aber da es mir hier so gut geht denke ich das ich das ich nie das Verlangen haben werde. Meine Familie ist einfach viel zu hilfsbereit und nett.

In meinem Club sind wir fünf Austauschschüler, da es aber zwei Clubs hier in Irapuato gibt, sind wir fast acht Austauschschüler an meiner Schule. Leider weiß ich nicht genau wie viele Austauschschüler wir in meinem Distrikt sind aber ich würde schätzen, dass es fast fünfzig sind.
Ich komme mit allen zurecht und habe auch unter den Austauschschülern schon viele Freunde gefunden.

Insgesamt kann ich eigentlich nur sagen das dieses Jahr auf jeden Fall eine schöne Erfahrung für mich ist, das es wunderschön ist und dass man es einfach nur jedem der die Möglichkeit dafür bekommen könnte raten kann, alles dafür zu tun so eine Erfahrung in seinem Leben machen zu können.

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