USA – 2. Bericht von Florian

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:2010-2011
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare

Seit  nun mehr als 6 Monaten befinde mich hier in Kindwood des bekannten West Vriginias und ich muss sagen, dass die Zeit während des  Austauschjahres viel zu schnell  vergeht.
Man erlebt so viele unglaubliche Dinge und es wird sicher noch lange, über das Austauschjahr hinaus, andauern all diese gesammelten Eindrücke zu verarbeiten.

 

Die Weihnachtstage in den USA sind doch schon etwas anders als  im vertrauten Heimatland.
So kommen die Geschenke traditionell in  die allbekannten Socken am Kamin oder halt unter dem Weihnachtsbaum, der bei meiner  Gastfamilie als Plastikmodell ausfiel. Da ich in meiner Gastfamilie recht beliebt bin, wurde ich auch entsprechend reich beschenkt  ( 2 Messer , Ghilli Suit, Hemden , Hosen, Süßigkeiten, Gutscheine und vieles mehr). Wie am Thanks Giving Day  gab es  bei uns  einen von den mehr als 250 Millionen Truthänen zum Weihnachtsschmauß. Der Winter fällt hier gewöhnlich kalt und recht schneereich aus, so dass ich permanent  mit der Schneefräse die Einfahrt zur Garage, Gehweg und Hauszugang  vom Schnee befreit habe und da dies keiner aus meiner Gastfamilie gern gemacht hat, konnte ich unheimlich punkten :-))).

In einem Ort wie Kingwood mit gerade mal 3000 Einwohner kommt natürlich gerade in der Winterzeit oft Langeweile auf, der mein Gastbruder und ich durch spaßige Unternehmungen wie beispielsweise „Driften“  im 4.0 L Pickup , Jagen oder nur auch nur Schlittenfahren entgegen getreten sind.

Die rotarischen Distriktreffen sind immer eine gelungene Abwechslung und ich habe Spaß mit den anderen Austauschschülern. In meinem Distrikt gibt es nur 5 Austauschschüler, dafür aber aus drei Kontinenten (Asien, Südamerika und Europa).  Das Letze Treffen fand im 45 Minuten enfernten  Ort Wisp statt, in dessen Nähe sich ein kleines Skigebiet befindet . Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit und es regnete ab Mittag sehr. Der Vorteil war, dass sich alle „Sonnscheinfahrer“  in Restaurants und Hütten zurück gezogen und so hatte ich die ganze Pisten für mich alleine!  Am Abend gab es ein leckeres Abendessen und anschließen haben wir die restliche Zeit im Hottube, einem Whirlpool verbracht. Die wöchentlichen Meetings finden hier -wie in Leipzig auch- immer dienstags -allerdings- bereits um 7:30 Uhr statt, sodass ich bis jetzt nur eines der morgendlichen Meetings besuchen konnte.

Das Leben als Austauschschüler ist schon recht cool muss ich sagen. Jetzt nach 7 Monaten bin ich doch schon gut bekannt an meiner Schule und habe auch viele Freunde gefunden. Auch meine neuen Klassen  im 2. Halbjahr oder Semester wie die Ami´s es nennen, machen Freude. So habe ich täglich GYM bzw. Life Fitness was einer lockern Sportklasse entspricht in der ich ebenfalls viele Freunde gefunden habe, da man sich beim Sport näher kommt und sich auch mehr unterhalten kann als in gewöhnlichen Klassen. Desweitern belege ich derzeit die Fächer Cisco und Electricity 1. Cisco ist eine Art PC-Unterricht, bei dem man mit den Aufbau und der Funktionen eines Computer vertraut gemacht wird. Das Arbeiten an Computern macht mir großen Spaß und entsprechend gut sind meine schulischen Leistungen. Mein Englisch verbessert sich auch täglich,  so dass ich mich schon „normal“  mit meinen Freunden unterhalten kann. 

An diesem Punkt möchte ich natürlich auch gern noch einmal „Rotary“ mehr als danken -Rotary make dreams real!-   Somit gilt mein herzlicher Dank im Besonderen meinem Sponsor Club, dem Rotary Club Leipzig – Brühl und seinen Mitgliedern, die meinen Aufenthalt hier erst möglich gemacht haben.

Ich hoffe nach meiner Rückkehr nach Deutschland meine Erfahrungen bei Rotex den nachfolgenden Austauschschülern weitergeben zu können. 

 

Schreibe einen Kommentar