Outbound Orientation Dresden 2013

Lange haben wir Outbounds darauf gewartet und am Wochenende des 4. Mai 2013 war es dann endlich soweit: Die zweite Outbound-Orientation in Dresden fand statt.

Samstagvormittag um 10 Uhr haben wir uns zusammen mit Mitgliedern von Rotex 1880 und dem Outbound Koordinator des Distrikts 1880, Herrn Jens Beyer, an der Dresden International School getroffen. Vor allem die Regensburger mussten deswegen schon früh raus, da hatten es die Dresdner auf jeden Fall leichter mit der Anreise. Schon am Eingang erkannte man sich gegenseitig an den neu gekauften blauen Blazern, an denen jetzt schon einzelne Pins hefteten oder man erkannte sich wieder von der Orientation in Plauen im vergangenen Jahr.
 
Dann ging es auch gleich mit dem Programm los. Wir hatten den groben Inhalt des ersten Tages schon einmal in Plauen gehört, doch für unsere Eltern, die das erste Mal an einer Orientation teilnahmen, war das alles noch neu. Alle zukünftigen Outbounds mussten sich dann kurz vorstellen und erzählen, in welches Land sie kommen werden und ob sie schon weitere Informationen haben. Außerdem nahmen auch ein paar der diesjährigen Inbounds an der Orientation teil. Sie erzählten uns von ihren Erfahrungen während des Austauschs und sprachen über ihre ersten Wochen und Eindrücke von Deutschland, welche Erwartungen sie hatten und wie ihnen das deutsche Essen schmeckte.

Nach dem Ende der Seminare bekamen wir dann unsere Erstaustattung von Rotex ausgeteilt. Wir sollten so noch einmal die Möglichkeit haben, Visitenkarten auf Fehler zu überprüfen und eventuell am darauf folgenden Tag noch einmal zurück zu geben. Es war ein geniales Gefühl, endlich selbst einen Stapel Visitenkarten zu besitzen, die man dann gleich an seine neu gewonnen Freunde abgeben konnte.

Gegen 4 Uhr Nachtmittags hatten wir dann erst einmal genug Informationen für einen Abend intus. Am Abend trafen wir uns alle noch in der Pfundsmolkerei. Für uns war extra das gesamte Restaurant reserviert und der ganze Abend war gefüllt von lebhaften Gesprächen zwischen Eltern, Outbounds, Rotex und Inbounds. Wir hatten alle eine Menge Spaß.

Am Sonntag wurden dann Outbounds und Eltern in Gruppen aufgeteilt. Die Eltern bekamen in einem weiteren Seminar alle nötigen Informationen, wie sie sich selbst als Gasteltern zu verhalten hatten und was es Wichtiges zu beachten gibt. Zum Beispiel wurde über die Fragen am ersten Abend gesprochen und dass man mit dem Gastkind umgehen sollte, wie mit seinem eigenen Kind. Denn so, wie man hofft, dass sein Kind im Gastland behandelt wird, soll man auch mit seinem eigenen Gastkind umgehen! 

Wir, die zukünftigen Outbounds, wurden währenddessen noch einmal über die wichtigsten Regeln im Austausch aufgeklärt. Außerdem haben wir uns noch einmal mit der Geschichte von Rotary und ihren Zielen auseinander gesetzt. Nach dem Mittagessen wurden wir dann noch einmal in kleinere Gruppen geteilt und zwar je nachdem, in welches Land wir kommen werden. In unserer kleinen Asien-Gruppe sprachen wir dann noch einmal über Themen wie zum Beispiel Sprache, Englischkenntnisse im Gastland, Essen und Kultur. Dabei unterstützen uns die Inbounds die aus den jeweiligen Regionen kamen.

Meiner Meinung nach, das Schönste kam dann am Ende des Tages. Wir mussten einen Brief an uns selbst verfassen, in dem wir uns selbst erzählten, welche Ziele wir uns für den Austausch setzten und mit welchen Eindrücken wir wieder heimkehren möchten. Dieser Brief soll uns dann nach Abschluss unseres Austauschjahres zugesandt werden. Ich bin schon wahnsinnig gespannt, ob ich es schaffe, alle meine Ziele und Vorstellungen zu erfüllen. Am meisten aber hoffe ich, dass ich eine Menge Spaß haben werde. Zum Abschluss wurde dann noch ein schönes Foto von allen anwesenden Inbounds und Outbounds geschossen und dann hieß es schon wieder, Abschied nehmen und eventuell noch Visitenkarten austauschen.

Die zweite Outbound-Orientation in Dresden war nicht nur informativ, sondern hat auch eine Menge Spaß und Freude bereitet. Ich habe mich sehr gefreut, die Bekanntschaften von der letzten Orientation wieder zu treffen und auch neue Freunde zu finden. Auch die Eltern waren begeistert und dankbar für all die wichtigen neuen Informationen.

von Katja Grimm

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