Brasilien – 1. Bericht von Maike

Vor dem Flug und vor allem vor dem Umsteigen war ich sehr aufgeregt, aber als es dann los ging hat mich die Abenteuerlust gepackt und alles hat richtig viel Spaß gemacht. Vor allem das kleine Flugzeug mit dem von Sao Paulo nach Porte Alegre geflogen bin war sehr spannend, vor allem weil die Flugbegleiter kein Englisch mehr sprechen konnte.

Ich wurde von zwei Rotariern am Flughafen abgeholt, mit einem echt süßen Banner auf dem mein Name stand. Leider mussten wir dann noch sechs Stunden mit dem Auto fahren, bis wir dann endlich angekommen sind. Als ich dann ausgestiegen bin wurde ich gleich von dem örtlichen Fotograf abgelichtet und ca. 40 Leute wollten mich Umarmen. Ich war ziemlich erschlagen und unglaublich Müde. Zum Glück hat das meine Gastmutter gemerkt und hat dann alle bald wieder Weggeschickt.

Zwei Tage hab ich dann auch noch meinen Gastbruder kennen gelernt, bevor er sich auf den Weg nach Österreich gemacht hat. Er hat mir sehr geholfen indem er mich all seinen Freunden. So kannte ich dann schon einige Personen als ich in die Schule bekommen bin.

Meine Schule unterscheidet sich stark von meiner Schule in Deutschland. Da die Schule um 7.30 Uhr anfängt und um 11:50 Uhr schon wieder aufhört. Im Unterricht darf man sein Handy benutzen und reden, es ist alles viel entspannter wie in deutschen Schulen. Aber ich verstehe noch nicht viel, was die Lehrer so sagen und deshalb ist die Schule ein bisschen langweilig.

Ich habe auch schon ein paar Freunde gefunden, mit denen ich viel Spaß habe und die mir sehr Helfen. Meine Gastmutter ist ebenfalls toll sie unterstützt mich mit allem. Mein anderer Gastbruder lebt in Sao Paulo, weshalb ich ihn nur kurz kennen gelernt habe, als er uns einmal kurz besucht hat.

Mein Bundesstaat Rio Grade do Sul ist ziemlich einzigartig, da hier viele Einwanderer aus Europa leben, auch einige Deutsche, die sprechen jedoch einen Dialekt, den man nur schwer verstehen kann. Außerdem haben wir hier auch so was wie ein Oktoberfest.

Die Rotarier in meinem Club sind alle sehr nett und sie bemühen sich sehr um mich. Ich denke mal weil ich die erste und die einzige Austauschschülerin in meiner Stadt bin. Auch mein Counselor ist wirklich sehr nett.

Die Sprache ist noch ein bisschen schwierig, aber mittlerweile verstehe ich schon einiges.

Ganz liebe Grüße

Maike

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