USA – 1. Bericht von Noah

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Hallo, mein Name ist Noah Heckmann, mein Hostclub hier in den USA heißt „The Dalles Rotary Club“ und mein Distrikt ist 5100. Ich lebe momentan bei einer Familie namens Forsters. Meine Schule, die ich hier besuche, trägt den Namen „The Dalles High-School“ , hier belege ich die Fächer Weightlifting, English 12, 3D Art, Algebra 2 und Art.

Zu meinem Hostclub

Ich besuche immer noch jede Woche die Rotarischen Veranstaltungen meines Hostclubs, diese sind sehr interessant und ich lerne jedes Mal neue Leute kennen oder bekomme Möglichkeiten, Ausflüge zu unternehmen oder neue Dinge zu erleben. Ich bin nachwievor sehr zufrieden mit meinem Hostclub und es gab noch nie Probleme oder irgendwelche Schwierigkeiten.

Zu meiner Gastfamilie

Vor einem Monat habe ich nun meine Gastfamilie gewechselt. Am Anfang wollte ich es nicht wirklich, da ich meine erste Gastfamilie sehr mochte und alles ohne Probleme lief, jedoch musste der Wechsel stattfinden. Also wechselte ich zu meiner nächsten Gastfamilie, ihre Namen sind Scott und Sally Forster und sie haben 2 Hunde. Nach kurzer Zeit habe ich mich auch schnell an meine neue Gastfamilie gewöhnt, das lag aber auch daran, dass ich zuvor Dinge mit ihnen unternommen habe und auch mal für 4 Tage bei ihnen übernachtet habe. Das Gute ist, dass ich jetzt einen kürzeren Schulweg habe und somit laufen kann. Außerdem wohne ich jetzt in der Nähe vieler Freunde, die ich jetzt einfacher besuchen kann.

Meine Aktivitäten

Vor genau einem Monate hatte mein Distrikt ein großes Ländertreffen, wo alle Austauschschüler ihre Länder den Outbounds präsentieren konnten. Das war sehr amüsant und gleichzeitig auch interessant, all die nächsten Outbounds kennen zu lernen und zu hören, in welche Länder sie gerne reisen wollen. Für Deutschland gab es relativ viele Interessenten, ich glaube, es waren sechs oder sieben.

Das nächste Distrikttreffen war dann drei Wochen später. Hierzu fuhren wir in eine Gebirgsgegend in Oregon. Dieser Ausflug war zusammen mit allen Rotary In- und Outbounds aus Oregon. Die neuen Outbounds erfuhren innerhalb dieses Ausfluges ihr Land, in das sie nächstes Jahr dann auch einen Rotarischen Schüleraustausch unternehmen werden. Bei diesen Treffen haben wir sehr viele Dinge erlebt, wir waren Ski fahren, Tontauben schießen, haben Museen besichtigt und uns natürlich viel unterhalten und einfach Spaß gehabt.

Mit meiner neuen Gastfamilie unternehme ich auch öfters etwas, manchmal fahren wir nach Portland oder schauen uns einfach andere Städte in Oregon an. Natürlich haben wir auch Weihnachten zusammen gefeiert, dies war eine tolle Erfahrung, da es schon nochmal etwas Anderes ist als in Deutschland.

Seit dem die Football-Saison nach dem Sommer dann auch vorbei war, musste ich mich natürlich nach einem neuen Sport umschauen und bin durch Freunde zum Wrestling (Ringen) gekommen. Das machte mir sehr viel Spaß, auch wenn es sehr viel Zeit beanspruchte, da es einer der härtesten Schulsporte ist, die man machen kann. Da es mein erstes Mal war, dass ich in einem Wrestlingteam bin, hatte ich außerdem viel zu lernen. Trotz vielen Tagen, wo ich eigentlich keine Lust mehr hatte, weil es wirklich so anstrengend war, habe ich es geschafft, ein erfolgreicher Ringer zu werden und einige Siege zu holen. Doch wie es kommen musste, infizierte mich ein Teammitglied mit Pfeifferschen Drüsenfieber, dadurch konnte ich nicht mehr teilnehmen und da meine Milz angeschwollen ist, konnte ich für fast 2 Monate keinen Kontaktsport mehr ausüben. Somit war die

Wrestlingsaison dann frühzeitig für mich beendet, das hat mich dann nochmal ziemlich mitgenommen, denn ich hatte es mir alles hart erarbeitet und musste es dann dank Krankheit aufgeben.

Außerdem treffe ich mich oft mit Freunden, die ich hier gefunden habe, und wir machen tolle Dinge wie Ski fahren, wandern oder campen gehen.

Alles ist nachwievor perfekt, es gab keine Probleme, die nicht gelöst werden konnten. Das Einzige, was mich etwas belastet hat, war, dass ich so schwer erkrankt bin und für 2 Wochen nur im Bett liegen konnte.

Viele Grüße aus den USA,

Noah

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