USA – 1. Bericht von Clara

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Hello ya’ll!

Fast zwei Monate lebe ich jetzt schon hier in Palestine, Texas. Und ich merke jetzt bereits wie dieses Jahr das beste meines Lebens wird. Ich lebe hier mit meiner Gastmutter LeeAnn und mit meinem Gastvater Paul zusammen, ihre beiden Kinder sind in ihren zwanzigern und aus dem Haus. Mein Haus ist nur 4 Minuten von der Schule entfernt, was morgens sehr praktisch ist. In meiner Schule läuft es auch sehr gut. Meine Fächer, die ich selbst gewählt habe, sind: Culinary Arts (eine Art Kochkurs und mein Lieblingsfach), Spanisch (ich habe mich sehr gefreut, Spanisch wählen zu können und es jetzt zu lernen), Mathe, Environmental Science (quasi etwas wie Biology, Chemie und Physik zusammen genommen), US History und Tennis. Wir haben jeden Tag den selben Stundenplan, was einerseits hilft sich diesen einzuprägen, andererseits etwas einseitig ist nach der Zeit. Die Schule ist im Gegensatz zu unseren Gymnasien wie eine Mittelschule, würde ich sagen. Alle Aufgaben sind sehr einfach und wenn man Hilfe braucht, bekommt man sie und einem wird alles von Anfang an erklärt. Mittagessen ist hier eine größere Sache. Zum Glück hatte ich gleich am ersten Tag eine Freundin und durfte mich mit an ihren Tisch setzten. Dort sitze ich jetzt jeden Tag und die anderen Schüler am Tisch sind mittlerweile auch meine Freunde geworden :). Insgesamt fühle ich mich hier sehr wohl und habe immer allerhand zu tun, mit der Schule, Freunden oder Rotary.

Jeden Mittwoch treffen sich alle Rotarier aus dem Club in einer Halle und essen gemeinsam zu Mittag, ich bin jedesmal dabei. Es ist perfekt um alle Rotarier kennen zu lernen, deshalb setzte ich mich jeden Mittwoch an einen anderen Tisch um neue Rotarier kennen zu lernen und es funktioniert sehr gut.

Letzte Woche zum Beispiel war ich auf einem Rodeo in Mesquite mit einer Rotarierin, die mich dazu eingeladen hatte. Sie selbst brachte 10 Pferde und 10 Mädchen mit sich, die zusammen in der Halbzeit eine Art Dressurreiten performten. Es war einfach großartig! Die Stimmung war der Wahnsinn und alle Leute waren einfach sehr gut gelaunt-ein voll und ganz wunderbarer Abend. Außerdem war ich auch in New Braunsville mit meinen zwei Gastmüttern LeeAnn und Jacque, um einen sehr großen Wasserpark zu besuchen, der sich lustigerweise „Schlitterbahn“ nennt. Mir wurde außerdem auch das Wochenende in Galveston mit all den anderen Austauschschülern ermöglicht. Wir kannten uns ungefähr 3 Stunden und standen nach 4 Stunden am Strand und sangen Lieder zusammen. Wir waren nach diesem Wochenende schon wie eine kleine Familie und verabschiedeten uns mit ein bisschen Herzzerbrechen aber freuen uns auf das nächste Wochenende hier in Palestine, in 3 Wochen.

Jeden Freitag sind hier außerdem Football Heimspiele oder Auswärtsspiele. Die Stimmung ist jedes Mal sehr gut, auch wenn wir oft verlieren. Wenn wir ein Heimspiel haben, haben wir statt der 8. Stunde am Freitag eine Pep Rally, dass heißt, dass alle Schüler in die Turnhalle kommen und die Football Spieler, Cheerleader, das Drill Team ( Kik Kats), Band und die Fahnenschwinger ihre Performance machen. Die Pep Rally ist dazu da, um alle Schüler und Lehrer für das Spiel einzuheizen und sie zu motivieren, am selben Abend zum Spiel zu kommen. Ich muss wirklich sagen, dass ich von mir selbst nicht gedacht hätte, dass ich so offen seien kann und mich so schnell eingefunden habe. Ich habe viele Freunde gemacht, alle sind so liebenswürdig zu mir und auch die Rotarier scheinen mich zu mögen. Es gibt gerade keinen anderen Ort an dem ich liebee seien wöllte. Ich bin so froh mich für einen Austausch entschieden zu haben und sehr dankbar für die Möglichkeit diesen mit Rotary zu machen. Vielen Dank für das Lesen meines Quartalsberichtes!

Bis zum nächsten Bericht und god bless ya’ll! Clara

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