USA – 3. Bericht von Albert

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Ein bisschen mehr als 8 Monaten in den USA sind nun schon vorüber. Was sich nach einer langen Zeit anhört, verging im Grunde wie im Flug. Doch zum Glück habe ich noch in der verbleibenden Zeit viel zu erleben. Zum Beispiel machen ich eine 4 wöchige Tour mit anderen Austauschschülern, durch die komplette USA. Doch bis dahin heißt es noch in die Schule gehen und die Zeit mit meinen Freunden und meiner Gastfamilie zu genießen.

In Deutschland wurde mir öfters gesagt wie lang doch ein Jahr in einem anderen Land sei, doch ich sage: wenn ihr euer Jahr genießt, dann wünscht ihr euch länger zu bleiben. So geht es jedenfalls mir. Als ich in den USA ankam, wurde ich sehr freundlich empfangen. Hier in Texas wird Gastfreundschaft groß geschrieben. Die Menschen hier sind herzlich und alle sehr neugierig einen Austauschschüler aus einem anderen Land kennenzulernen. Da ich die englische Sprache schon gut beherrschte, viel es mir auch nicht sehr schwierig, mich im Alltag zu verständigen. Dennoch ist es etwas ganz anderes, wenn man den ganzen Tag nur noch eine andere Sprache spricht und hört. Nach ungefähr 2 Monaten ist mir aufgefallen, dass ich schon in Englisch nachdenke.

Ich habe hier sehr viele neue Freunde gefunden. Diese haben mich sehr oft zu verschiedenen Events oder Aktivitäten mitgenommen. Wir treffen uns auch sehr oft in der Freizeit nach der Schule. An Wochenenden unternehme ich öfters etwas mit meiner Gastfamilie oder ich treffe mich mit Freunden zum Skateboarden oder anderen Aktivitäten.

Die letzten Monate, die mir hier verbleiben, verbringe ich schon seit 3 Wochen in meiner dritten und letzten Gastfamilie. Durch die vielen verschiedenen Situationen mit denen man öfters konfrontiert wird, lernt man selbständiger und erwachsener zu werden. Ich denke das Leben als Austauschschüler prägt die Persönlichkeit sehr. Man lernt mehr über eine bestimmte Kultur und deren Menschen. Auch habe ich sehr viele andere Austauschschüler kennengelernt und neue internationale Freundschaften gefunden. Unser District Chair sagte eines Tages zu uns: „Exchange students are important for world peace“.

Meine letzten Monate in den USA werde ich jetzt noch genießen und wünsche den zukünftige Austauschschülern viel Spaß bei dieser einmaligen Erfahrung.

Albert

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