USA – 1. Bericht von Xaver

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Quartalsbericht September

Mein Austauschjahr hat begonnen. Ein Jahr in den Staaten. Ein Jahr in Texas. Wenn ich das so ausspreche klingt es echt sehr fremd. Ich kann es immer noch kaum glauben, was für eine riesige Chance ich da bekommen habe. Und ich habe mich auch schon bestens eingelebt, in meine neue Familie, sowie in den amerikanischen Alltag eines deutschen Austauschschülers in der Highschool. Ich mag meine Schule echt sehr, denn ich hatte es mir echt schwieriger vorgestellt vom Verstehen der Sprache und des Niveaus her. Ganz im Gegenteil, meine Noten sind durchschnittlich bis gut und sehr gut. Mittlerweile verstehe ich beinahe alles, was die Lehrer im Unterricht sagen, sodass ich auch fähig bin im Unterricht normal mitzuarbeiten. Gleich der erste Monat war schon voll mit verrückten Erlebnissen. Zum einen Hurrikane Harvey, der mir nach meinen ersten drei Schultagen in den USA gleich mal eine zweiwöchige Schulpause gebracht hat, weil unsere Schule geflutet worden war. Wir wurden dann in ein riesiges Kirchengebäude um verlegt um dort den Unterricht fortzuführen. Und zum anderen die vielen neuen Erfahrungen in dieser für mich völlig neuen Kultur.

Was für mich auch neu ist, was mir aber sehr entgegen kommt, ist der Sport in der Schule. So etwas habe ich noch nie gesehen. Es gibt hier den Nachmittagssport in der Schule und das Unterrichtsfach Sport. Nach dem ersten mal Sport in der Schule konnte ich nicht mehr laufen. Wir hatten Lauf-training und meine Beine haben danach so doll geschmerzt. Danach hatte ich für eine Woche Muskelkater. Und dann noch Fußball am Nachmittag. Das ist eines der Dinge an die ich mich erst mal gewöhnen muss. Das harte und viele Trainieren.

Was mir außerdem noch sehr gefällt ist das Essen. Es ist jetzt nicht unbedingt neu für mich aber die Burger hier sind ausgezeichnet. Ansonsten gibt es hier auch noch ausgezeichnetes mexikanisches Essen. Weniger als eine Meile entfernt von mir gibt es ein mexikanisches Restaurant wo Tom Hanks persönlich schon mal gegessen hat.

Was hier ein bisschen ungünstig ist sind die Transportmittel. Von denen gibt es hier exakt eins. Das Auto. Meine Mutter muss mich überall hinfahren ob in die Schule, am Wochenende oder zu Freunden, denn fast alle Kinder ab 16 besitzen ihr eigenes Auto. Fahrrad fahren ist hier unüblich.

Bis jetzt hätte ich mir den Start in mein Austauschjahr nicht besser vorstellen können und ich weiß es kann nicht alles perfekt sein. Aber dies ist mein Jahr und ich werde das Beste daraus machen.

Xaver Krapoth

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