Peru – 2. Bericht von Vera

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Ich fange einfach mal damit an, was ich den Outbounds mitteilen könnte. Ein Austauschjahr ist auf keinen Fall purer Spaß es ist auch viel Arbeit und besteht auch aus Tränen und schweren Momenten. Ob man nun keine Lust auf seinen Familienwechsel hat, Probleme mit der Sprache hat oder auch mal ungerechtfertigt für etwas zurechtgewiesen wird. Dann muss man auch, mal auf gut Deutsch gesagt, die Arschbacken zusammenkneifen. Eine Lösung gibt es immer. Ob die nun aus einem Gespräch mit Freunden, Rotary oder der Familie besteht oder daraus, dass man bestimmte Dinge einfach hinnimmt ist dabei egal. Was die Sprache betrifft, für mich ist es nicht notwendig die Landessprache vorher zu lernen. Natürlich ist es von Vorteil denn sonst wird die erste Zeit echt schwer. Aber hier kommt es auch auf jeden selbst an und das Lernverhalten.

Meine Aktivitäten mit Rotary sind sehr vielfältig. Zum Beispiel waren wir wraften auf dem Rio de Chili und ebenso konnten wir auf den Vulkan Misti klettern. Bis gestern haben wir uns auch jedes Wochenende getroffen um für unsere Noche de los Talentos zu üben. Und ich würde auch so weit gehen, dass mein Rotary Club schon fast zu viele Treffen hat. Da ich nicht nur mit Rotary unterwegs bin, ist es schön auch mal einen Samstag nicht um sieben Uhr morgens aufstehen zu müssen.

Neujahr habe ich bei einer Zwischenfamilie verbracht da meine eigentliche Familie in Lima war. Der Großvater ist schwer krank und sie meinten, für mich wäre es eine sehr traurige Kulisse für Neujahr. Also war ich mit meiner Zwischenfamilie über Neujahr in Camaná und hatte viel Spaß. Nach einer Woche in dieser Familie habe ich mich so wohl gefühlt, dass ich nicht wechseln wollte, Demzufolge bin ich recht traurig, dass ich jetzt bei meiner eigentlichen Familie bin.

Mein Schuljahr ist jetzt zu Ende. Ein Fakt den ich schade finde denn ich habe mich in den letzten zwei Monaten sehr gut mit meiner Klasse verstanden. Aber wir leben ja alle in derselben Stadt. Ich treffe mich auch recht häufig mit meinen Freunden in der Stadt. Die einzige Person zu der ich keinen Kontakt habe ist meine Counsellerin. Ich sehe sie bei den Rotarytreffen aber das ist auch schon alles. Aber da ich keine Probleme habe die der Klärung bedürfen ist das für mich in Ordnung.

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