USA – 2. Bericht von Xaver

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Es ist jetzt fast die hälfte meines Austauschjahres in den USA vergangen und es fühlt sich an als währe es eine Woche gewesen. Ich hatte bis hierhin eine wundervolle Zeit. Die tollsten Erlebnisse hatte ich mit meiner ersten Gastfamilie. Debby und Scott, zwei wundervolle Menchen die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Ich war ihr erster Austauschschüler und sozusagen ihr einziges Kind, dass sie jemals hatten. Sie haben mich wirklich behandelt wie ihr eigenes Kind.

Eines der tollste Erlebnisse mit ihnen war die Weihnachtsreise nach New York City. Und es ist ja nicht gerade selbstverständlich, dass ein Austauschschüler auf eine fünf- tägige Reise nach NYC mitgenommen wird. Dafür war ich ihnen unheimlich dankbar. Es war eine unvorstellbares Erlebnis. Aber auch zu anderen Städten haben sie mich mitgenommen. Wie zum Beispiel New Orleans, die Stadt die für ihre Musik berühmt is. Oder auch Fredericksburg welche eine deutsche Stadt in Texas ist. Für all diese neue Erlebnisse, die mich geistig bereichert haben, die mich verändert haben, bin ich ihnen so dankbar.

Vor einer Woche habe ich meine Familie gewechselt. Ich bekomme jetzt ein echtes texanisches Leben zu spüren. Meine neue Gastfamilie lebt auf einer Ranch mit Pferden und Kühen und mein Gastbruder ist Mitstreiter im Rodeo, ein echtes texanisches Ding. Das ist, wenn ein Cowboy mit seinem Pferd einer Kuh oder einem Kalb hinterher reitest und versucht das Tier mit seinem Lasso einzufangen. Das Rodeo ist dann normalerweise den ganzen Tag lang und fast jede Woche. Und da es meines Bruders Hobby ist, besuchen wir es auch regelmäßig fast jede Woche.

Das einzige was mich ein bisschen stört, ist mein neuer Gastvater. Es ist seine unschöne Art und Weise, mit der ich nicht so richtig zurecht komme oder an die ich mich noch nicht gewöhnt hab. Und dazu kommt, dass er mehr als normal Alkohol trinkt. Und das ist wirklich unangebracht als Vater oder überhaupt. Ich hoffe das sich da noch etwas tut. Aber trotz alle dem genieße ich meine Zeit in Texas hier. Es könnte bis hier hin nicht besser gewesen sein. Und ich möchte bei diesem Punkt auch nochmal ganz Rotary danken, die es möglich machen tolle Erfahrungen zu sammeln und ein unvergessliches Jahr zu erleben.

Vielen Dank,

Xaver Krapoth

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