USA – 4. Bericht von Benedikt

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Mein Austausch neigt sich dem Ende zu. Ich konnte die Traenen bei meiner letzten Chorstunde nicht zurueckhalten. Ich habe hier so unglaublich viele tolle, interessante und tallentierte Menschen kennengelernt. Freunde fuers Leben gefunden. Ich habe mich nicht nur als Persoenlichkeit weiterentwickelt sondern auch sprachlich und musikalisch. Freunde finden war von Beginn an ueberhaupt kein Problem. Zu Beginn des Austausches habe ich mich mit so gut wie jeder Person, die ich auf dem durchaus riesigem Schulhof finden konnte, unterhalten. It’s all about interest and reputation. Mein Rat an kommende Austauschschueler? Zeigt Interesse und seid neugierig. Es ist so unglaublich interessant verschiedene Meinungen zu verschiedenen Themen zu hoeren und auch mal zu diskutieren. Natuerlich niemals unhoeflich sein. Aber durchaus diskutieren. Ihr seid die Neuen und es ist durchaus interessant fuer andere zu hoeren wie ihr ueber verschiedene Dinge denkt.

Dieser Austausch war die beste Entscheidung meines Lebens! Viele von euch machen sich sicherlich Gedanken darueber, was und wo ihr spaeter studieren wollt, oder ob ihr ueberhaupt studieren moechtet. Dieses Jahr wird euch hundertprozentig Aufschluss dazu geben. Einige Ambitionierte unter euch fragen sich bestimmt ob sie schulisch im Ausland klarkommen werden und ob sie waehrend des Austausches nicht doch Schulstoff wiederholen sollten.

Mein Rat? Es geht im Austausch weniger um Schule, mehr um Erfahrungen, Abenteurer und Spass am Reisen. Wer von euch in die United States geht muss sich ueberhaut keine Sorgen machen. Ihr werdet A-students sein… ohne irgendetwas lernen zu muessen. Probiert euch aus! Waehlt Kurse, die ihr normalerweise nicht besuchen koenntet und probiert verschiedene Sportarten aus. Meine zwei Lieblingsklassen sind Theater und Chor. Ich habe das Glueck, dass es an meiner Schule ein riesiges Auditorium mit full pit Buehne und ueber 300 Sitzplaetzen gibt. Ich habe mich am school-musical und anderen Theaterstuecken beteiligt (durfte 20 Seiten Text, Songs und Tanzchoreos lernen ;)) und bin mit dem Chamber Ensemble durch North Carolina getourt. Ich habe neue Seiten von mir kennengelernt und ein Heimatgefuehl zu North Carolina aufgebaut. Ich bin mir inzwischen nicht mehr sicher ob ich wirklich in Deutschland studieren moechte :D. Ich habe mir fuer den Fall aller Faelle college recommendation letters schreiben lassen. Macht das auf jeden Fall … man weiss nie wann man es mal brauchen koennte.

Ich geniesse jetzt noch in Ruhe meine letzten drei Wochen NC und den kommenden West Coast Trip.

Thank you Rotary… fuer das beste Jahr meines Lebens.

Benny out.

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