Mexiko – 1. Bericht von Tom

Nach einem sehr langen, ermüdenden Flug wurde ich herzlich am Flughafen von Monterrey

von meiner Gastfamilie begrüßt. Der Flug an sich verlief, bis auf eine Verzögerung in Mexico-City, ohne große Probleme. Währenddessen konnte ich bereits einen Kontakt zu einem anderen deutschen Austauschschüler knüpfen, welchen ich später wiedertreffen konnte. 

Ich würde mich selbst als einen flexiblen Menschen bezeichnen. Somit fiel mir das Sich-Eingewöhnen auch sehr einfach. Meine Gastfamilie hat mich äußerst freundlich entgegengenommen. Das Wetter und die Zeitverschieben haben mich anfangs noch etwas außer Gefecht gesetzt, jedoch trat recht schnell eine Gewöhnung ein. 

Am meisten begrüße ich, wie herzlich alle Mexikaner sind. Somit habe ich schon in der ersten Woche vor der Schule Kontakte geknüpft und Freunde gefunden. Zudem habe ich sofort die lokale Essenskultur lieb gewonnen. Neu für mich war, dass Mahlzeiten und Events standartmäßig um einiges später beginnen, was ich allerdings auch begrüße. 

Nach einer Woche begann hier die Schule. Auch da wurde ich von meinen Mitschülern, sowie von den Lehrern mit Freude aufgenommen. Schule hier ähnelt der deutschen, wodurch ich mich auch da schnell eingewöhnt habe. Nur läuft alles ein wenig ineffizienter ab. In manchen Fächern, wie Mathe oder Englisch kann ich gut mitarbeiten. Bei dem Rest versuchen mir meine Klassenkameraden bestmöglich zu helfen. 

In meiner Freizeit verfolge ich ähnliche Hobbies wie in Deutschland. Sofern möglich gehe ich zweimal pro Woche ins Fitnessstudio und dreimal zum Kickboxtraining. Mit diesen Beschäftigungen bin ich überaus zufrieden. Am Wochenende mache ich meistens was mit meinen Freunden, die größtenteils auch meine Schule besuchen. Allerdings pflege ich auch gerne Kontakt zu den anderen Austauschschülern in meiner Stadt. Meistens treffen wir uns bei jemandem Zuhause, weil es nur begrenzte Möglichkeiten in meiner Stadt zur Verfügung stehen. 

Da mein Gastvater sowie Gastgroßvater Rotarier sind, habe ich relativ viel Kontakt zu Rotary. Letztes Wochenende hat Rotary ein viertägiger Ausflug mit allen Austauschschülern des Distrikts 4110 veranstaltet. Dabei wurden mir und über 80 anderen Austauschschülern aus aller Welt die Natur des Nachbarstaats Chihuahua, sowie die Rotaryregeln und die Befugnisse des Reisens nähergebracht. Soviel neue erfrischende Persönlichkeiten kennenzulernen haben mich natürlich sehr erfreut.

Zuletzt möchte ich noch sagen, dass ich relativ schnell festgestellt habe, dass die Entscheidung für ein Auslandsjahr, besonders in Mexiko, richtige war. Ich bin hier ausgezeichnet angekommen und bin dankbar für alle Personen die mir bis hierher geholfen haben.

Tom Simon

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