USA – 1. Bericht von Leah

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Meine Reise war lang und anstrengend. Ich bin erst 3 Uhr in der Früh in Cooperstown angekommen. Ich hatte noch 2 Wochen Ferien vor mir. Die Ferien waren sehr langweilig, weil Paul und Mary keine Kinder haben, die zu Hause leben. Beide sind schon relativ alt was bedeutet, dass sie nicht mehr so lauf-aktiv sind. Sie haben mir die kleine Stadt gezeigt, indem sie mich nur rumgefahren haben, wodurch ich nicht wirklich irgendwas kennengelernt habe. 

Um mich etwas abzulenken hatte ich zum Glück Fußballtraining. Training war jeden Tag bis auf Sonntag von 7:30 Uhr bis 9:30 Uhr. Das Training wird von der Schule ausgeführt/geleitet wie jeder andere angebotene Sport. Nach dem Training habe ich dann Frühstück gegessen und dann die Stadt mit dem Rad erkundet, was zum Glück möglich ist, da Cooperstown so klein ist. 

Ich hatte Schwierigkeiten Freunde zu finden, weil die Mädchen vom Training alle in ihren eigenen Gruppen waren und wenn ich versucht habe mit ihnen zu reden kamen immer sehr wortkarge Antworten. Zudem arbeiten hier sehr viele Schüler vor allem in den Ferien, wodurch ich mich auch nicht wirklich mit jemanden treffen konnte.

Als die Schule endlich anfing wurde es deutlich besser, weil man sich öfter sah und sich besser kennenlernt. Dass ich zum Training ging und noch immer tue, hat unglaublich geholfen in den ersten Tagen in der Schule. 

Ansonsten läuft die Schule prima. Der einzige Nachteil ist, dass ich gegen 5, 5:30 Uhr nach Hause komme, dusche und Hausaufgaben machen muss, was heißt, dass ich wenig Zeit für meine Gastfamilie habe. Außerdem habe ich jede Woche mindestens zwei Spiele (Fußball). Trotzdem krieg ich alles gebacken.

Insgesamt läuft mittlerweile alles gut und Heimweh hatte ich überraschenderweise auch noch nicht. 

Leah Tobisch

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