USA – 3. Quartalsbericht von Lilly

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Zu Beginn möchte ich sagen das ich selbst in den letzten 2 Monaten viel erlebt habe. Da ich im Chor meiner Schule bin trat in in einem Wettbewerb an. Ich habe den 2. Platz in Sopran belegt und war unglaublich stolz auf mich.
Es war wunderbar mit meinen ganzen Freunden zu singen und in diesem Wettbewerb anzutreten. Wir verbrachten den ganzen Tag in Wenatchee, unserer größeren Nachbarstadt. Am Ende des Tages gingen wir alle zusammen essen. Zu meiner Verwunderung wird in den Vereinigten Staaten Valentinstag mehr gefeiert als bei uns. Alle Einkaufshäuser waren voll mit Blumen, Luftballons und Schokolade. In unserer Schule hatten wir Valentinstag singen, das heißt einige meiner Freunde und ich haben für andere Schüler gesungen, die ihrem Schatz etwas zum Valentinstag schenken wollten. Ich persönlich bekam auch einen anonymen Valentinstag Song, doch leider weiß ich bisher immer noch nicht wer es war. Zu dieser Zeit bereiten wir uns auf unser Konzert vor was Anfang März sein sollte und unsere Lehrerin erzählte uns auch über unsere ganzen Ausflüge die wir am Ende des Jahres machen wollten. Leider wissen wir ja bereits dass dies nicht stattfinden würde, aufgrund des Corona Virus. In den folgenden Wochen begab ich mich nach Revelstock in Kanada um mich mit meinen anderen Austauschschülern zu treffen, doch da ich darüber bereits berichtet habe werde ich über meine folgende Reise nach Los Angeles etwas mehr erzählen. wie Sie sicher wissen gibt es einige Rotary Trips die sich über die ganze West und Ost Küste lang ziehen. Nun mein Trip war nach Los Angeles für etwas mehr als eine Woche. Wir besuchten jeden Vergnügungspark Disneyland, Six Flags, Universal Studios, Warner Bros. und so weiter.Mein Lieblingserlebnis war die Universalstudios und Disneyland. In den Universal Studios gab es eine Studio Tour und es war interessant zu sehen wie Filmscenen, aber auch Serien gemacht und gedreht werden. Der gesamte Themenpark war einfach riesig und ich bezweifele dass er ein Ende hat. Wir fuhren mit fast allen Fahrgelegenheiten, ich persönlich bin kein großer Fan von Achterbahn und ähnlichem, aber diese Attraktionen waren begeistern. Ich glaube wenn ich über Disneyland rede muss ich niemanden wirklich sagen warum es unglaublich ist. Ich mein selbst für mich mit meinen 17 Jahren wollte ich mit jeder kleinen Fahrgelegenheit mitfahren und das Highlight in diesem Park war, dass es ein Riesenrad gab welche seine Gondeln verschieben kann. Alle meine Austausch Freunde und ich stiegen gemeinsam ein. Meine japanische Freundin hatte solche Angst dass sie lauthals an zu schreien fing. Nach einer Weile fing meine französische und belgische Freundin an in ihrer Muttersprache mit zu schreien, doch ich lachte nur amüsiert über alles was wir an diesem Tag erlebt hatten. Und damit möchte ich auch meinen Schluss ziehen, denn ich denke, dass dieses Auslandsjahr selbst mit diesem jetzigen schlimmen Ende trotzdem alles wert war jede Mühe jeden kleinen Tag und selbst wenn nichts passiert einfach nur in einem anderen Land eine Sprache zu lernen und Menschen kennen zu lernen hat mir so viel gegeben. Manchmal weiß ich gar nicht wie ich es in Worte fassen soll aber Schluss endlich kann ich sagen dass ich gewachsen bin und das nicht körperlich sondern menschlich mental kulturell. Natürlich hatte ich auch mit Problemen zu kämpfen ich hatte eine schwere Zeit um Weihnachten, aber das hat mir auch gezeigt dass selbst wenn es schwer wird dass ich weiter kämpfen muss und weiter an mir selber arbeiten muss. Ich muss auch sagen dass ich denke, dass es mir für meine Zukunft im Berufsleben und einfach in meinem weiteren Weg mit Rotary, so viele Vergleiche und Zeit gegeben hat, um einige Dinge in meinem Leben fest zu stellen. Ich weiß jetzt, das ich nun Freunde überall auf der Welt habe und dass diese Menschen mir durch eine schwere Zeit geholfen haben, aber auch gute Zeit mit mir verbracht haben und ich hätte das nie erfahren wenn ich nie diesen Austausch mit Rotary gemacht hätte. Vor einem Jahr hätte ich mir nie erträumt am Santa Monica Pier mit meinen Freunden von überall auf der Welt spazieren zu gehen, aber es ist passiert, alle meine Träume sind wahr geworden. Natürlich bin ich enttäuscht dass ich keinen Abschlussball in den Staaten hab und dass ich nicht mit meinen Freunden in der Schuluniform laufen kann, aber ich finde dass wir alle hier zusammen da drin stecken. Ich habe so viele schöne Erinnerungen mit Menschen hier gemacht die mir kein Virus und niemand mehr wegnehmen kann. Schluss endlich möchte ich sagen dass jeder Austauschschüler glücklich sein kann egal in welchem Jahr man den Austausch macht, denn sie werden gute Erfahrung machen. Trotz dessen kann ich nicht mehr viel weiteres erzählen, da März und April nicht wirklich viel passiert ist, außer dass ich zu Hause war und in meinem Gasthaus Zeit verbracht habe, meine Gastfamilie behandelt mich großartig und ich bin glücklich hier zu sein. Ich habe geplant meine Austauschschwester welchen in meinem Heimatdistrikt 1880 war in Missouri zu besuchen im Mai, doch da wir nicht wissen wie die Lage in den USA weiterhin sein wird, können wir noch nichts genaueres sagen. Ich bin dankbar für all die harte Arbeit die alle Rotarier in diesen Distrikten überall auf der Welt gerade bewältigen müssen und ich hoffe es geht allen gut.

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