USA – 4. Bericht von Leonhard

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So möchte ich nun etwas über meine Erfahrungen, die ich dieses Jahr gemacht habe, erzählen.

Ich hatte sehr viel Glück in einen Distrikt zu kommen, indem alle Rotarier sehr nett und hilfsbereit sind. So habe ich jede einzelne Orientation genossen und hatte immer sehr viel Spaß mit den anderen Inbounds. Es war mir auch immer eine Freude, an den wöchentliche Club-meetings teilzunehmen und meinen Hostclub zu sehen. 

Nun möchte ich auf meine Erfahrungen im Alltag eines Schülers eingehen. Schule an sich war für mich keine große Herausforderung. Meine Fächer waren für mich einfach und leicht zu meistern. Dafür hatte ich mehr Zeit nach der Schule, um Sport zu machen. Im ersten Drittel des Schuljahres war ich in der Marching Band. Durch die Marching Band habe ich sehr viele Freunde gefunden und hatte so auch immer eine große Freunde zu marschieren und Musik zu machen. Im zweiten Drittel des Schuljahres wurde ich Mitglied im Schwimm Team der Schule. Schwimmen war für mich immer ein gutes Training und auch eine Gelegenheit, meine Freunde nach der Schule zu sehen. Und im letzten Drittel habe ich angefangen Tennis zu spielen; im Tennis Team der Schule. Dies hat aber nicht sehr lange angedauert, da dann die Pandemie ausgebrochen ist. So habe ich meine Schulzeit als sehr positiv wahrgenommen und hatte mich immer gefreut, in die Schule zu gehen. Ich war auch ein Mitglied in zwei weiteren Club. Im Robotics Club der Schule und in der National Honor Society. Beide Clubs haben mir eine große Freude bereitet. 

Nun möchte ich über meine Zeit mit meinen Gastfamilien sprechen. Beide Gastfamilien waren immer sehr freundlich zu mir und waren immer für mich da, wenn ich Hilfe brauchte. Ich habe auch sehr viel erlebt mit meinen Gastfamilien. War es ein Besuch am Strand oder ein Trip nach Las Vegas – ich habe mich immer sicher und gut aufgehoben gefühlt. 

Abschließend mein Resümee für mein Austauschjahr. Ich kann sagen, dass dieses Jahr eines der besten Jahre war, die ich in meinem Leben hatte. Ich habe so viel erlebt und konnte so meinen Horizont erweitern. Ich habe eine neue Kultur erfahren und auch erleben können. Und natürlich habe ich die Chance gehabt mein Englisch um einiges zu besser und diese Chance habe Ich auch genutzt. So möchte ich meinen ersten Teil des Berichtes mit einem Satz beenden: Mein Resümee für dieses Jahr ist, dass dieses Jahr das beste war, was mir passieren konnte und ich aus diesem Jahr sehr viel mitnehmen werde. 

Nun zum zweiten Teil meines Berichtes. Corona Virus. 

Ich hätte nie ahnen können, dass solch ein Virus die ganze Welt zum stoppen bringen würde und schon recht nicht, wenn ich in einem anderen Land bin. Am Anfang konnte ich nicht so sehr glauben, was passierte. Meine Schule geschlossen, für den Rest des Schuljahres. Kein Trip mit der Band und ebenso kein Year End Trip. Kein Schulsport, keine Graduation, keine Prom. Mein Flug gestrichen. All das war sehr deprimierend, aber ich habe versucht, das Beste aus meiner Situation zu machen. Ich hatte so sehr viel Zeit für mich um Dinge zu machen, die ich schon immer mal machen wollte, aber nicht die Zeit dazu hatte. Ich habe angefangen am Computer mit 10 Finger zu schreiben. Auch habe ich einige online Fächer, die ich mache, um fit zu bleiben. Zum Beispiel Band, Spanisch und Englisch. Da Ich hier in den USA schon in der Abschlussklasse war, muss ich keine online Fächer mehr machen. Aber da ich fit bleiben will, habe ich einige Fächer als online Fächer gewählt. Ich habe nun auch mehr Zeit mit meiner Host Familie. Trotz Pandemie arbeiten meine beiden Host Eltern jeden Tag; Sie nehmen sich aber nach der Arbeit Zeit mit mir und meinem Host Bruder Brettspiele zu spielen. Diese Zeit genieße ich sehr. Nun möchte ich über die Situation hier in Roseburg, Oregon sprechen. Ich lebe in einem Gebiet, indem nicht sehr viel Corona Aktivität stattfand. Das heißt, dass in diesem Gebiet nicht sehr viele Fälle von Corona aufgetreten sind und so der Staat beschlossen hat, einige Regelungen zu lockern. Restaurants machen wieder auf und es ist erlaubt, seine Freunde wieder zu sehen. Nun noch ein letzter Satz zu dieser Pandemie. Ich glaube, dass wir durch diese Zeit sehr viel lernen können und so bereit sind, wenn so etwas wiederkommen würde.

Nun zu meinem letzten Teil des Berichts. Mein Flug.

Ich hatte einige Probleme mit meinem Flug. Als erstes wurde mein Flug gestrichen. Und dann zweimal in einer Woche geändert. Ich habe nun einen Flug am 19. Juni von Portland nach Los Angeles und dann nach Amsterdam und von dort werden ich dann am 20 Juni in Nürnberg ankommen.

Nun möchte ich mich nochmals sehr bei all den Personen, die dieses Jahr möglich gemacht haben, bedanken.

Danke!

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