USA – 2. Bericht von Frederic

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Liebe Leserinnen und Leser, hallo Outbounds,

fast 5 Monate sind seit meiner Abreise vergangen und seitdem ist so viel passiert. Natürlich war nicht alles nur positiv und toll, sondern es gab immer wieder kleinere Probleme und Schwierigkeiten. Besonders als ich mich nach einiger Zeit gut eingelebt hatte und mehr ein Familienmitglied als ein Gast war, kamen Konflikte auf, wie man sie im normalen Familienalltag hat. Meiner Erfahrung nach ist es immer wichtig über alles ausführlich zu reden und auch kleinere Missverständnisse, die z.B. ich am Anfang weniger ernst genommen habe, zu besprechen. Sonst kann schneller als man denkt ein größerer Konflikt entstehen.

Mein erstes Weihnachten in den USA hat sich ziemlich stark von Weihnachten in Deutschland unterschieden. Von kleineren Dingen wie der Weihnachtsmusik bis wahrscheinlich zum ersten mal nicht in die Kirche gehen war vieles anders. Wir hatten einige Verwandte zu Besuch, die erst am 24. angekommen sind. Am morgen des 25. gab es Geschenke. Besonders für Weihnachten hat sich ausgezahlt, viele Geschenke mitzubringen. Auch wenn es nur Schokolade aus Deutschland oder kleinere Holzanhänger für den Weihnachtsbaum aus dem Erzgebirge sind. So hatte ich immer etwas, was ich jederzeit verschenken konnte (z.B. zu Geburtstagen, an Weihnachten, …). Jeder wird sich darüber freuen, es passt jederzeit und man hat auch für kurzfristige Gelegenheiten etwas verfügbar. Wir sind über den Tag Zuhause geblieben, am Abend gab es dann das größere Essen mit Truthahn. Teilweise fühlte es sich etwas weniger nach Weihnachten an, was wahrscheinlich am für diese Jahreszeit warmen Wetter und den verschiedenen Dingen wie zum Weihnachtsmarkt gehen lag, die man normalerweise in Deutschland macht.

Trotzdem hatte ich fast kein Heimweh, auch nicht über Weihnachten, da ich generell sehr wenig Kontakt nach Deutschland hatte. Außerdem ist vieles so unterschiedlich und es passiert so viel neues, dass ich wenig Zeit habe, an Deutschland zu denken oder Heimweh zu haben.

Gleichzeitig waren dies auch die letzten Tage mit meiner ersten Gastfamilie. Mein Wechsel stand am 27. Dezember an, weshalb ich den 26. größtenteils mit Koffer packen und meine Sachen zusammensuchen verbracht habe. Die nächsten Tage waren mit meinem Umzug, einkaufen gehen und die Verwandten meiner neuen Gastfamilie besuchen vollgepackt. Außerdem habe ich mein erstes professionelles Eishockey Spiel besucht, was ziemlich viel Spaß gemacht hat.

Es gibt so viele Dinge, die während des Jahres passieren können, aber über vieles gleich zu reden und sich selbst + Unterschiede zu erklären kann vieles leichter machen, besonders nach einer längeren Zeit im Ausland.

Vielen Dank für Alles und ein Frohes Neues Jahr!

Frederic Kreft

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