USA – 1. Bericht von Lara

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Meine ersten Wochen im Ausland

Am 9. August 2019 startete mein Auslandsjahr in den USA. Ich flog zuerst von Dresden nach Amsterdam. Anschließend von Amsterdam nach Atlanta und letztendlich von Atlanta nach Columbus. Glücklicherweise habe ich direkt in Dresden ein nettes Paar kennengelernt, die fast dieselbe Flugroute hatten. Sie haben mich in Amsterdam und Atlanta unterstützt, was mich total beruhigt hat. Prinzipiell war der ganze Tag ein reines Gefühlschaos, weil ich mich auf einer Seite total auf das Abenteuer gefreut habe aber gleichzeitig etwas Angst hatte und traurig war meine Familie verlassen zu müssen.

Als ich endlich um 00:15 in Columbus kam, wurde ich total herzlich von meiner Gastmutter, ihrer Schwester und Even, meinem 12-jährigen Gastbruder empfangen. Sie hatten ein Plakat gebastelt und warteten aufgeregt auf mich. Am nächsten Morgen habe ich dann auch den Rest der Familie getroffen und mir wurde alles im Haus gezeigt. Ich habe ein extrem schönes Zimmer mit eigenem Bad und fühle mich sehr wohl. Im Allgemeinen kann ich sagen, dass ich nicht lange gebraucht habe, um mich einzugewöhnen und mir keine bessere Familie vorstellen könnte. Auch meine Stadt Dublin, welche 15 Minuten von Columbus entfernt ist, ist sehr schön. Alles ist grün und es gibt extrem viele Parks und Golfplätze. 

Am dritten Tag wurde ich direkt überrascht und war mit meinem Gastvater in Columbus zum Queen Konzert. Allgemein habe ich schon sehr viel in den ersten 7 Wochen erlebt. Ich war zwei Mal am Erie See. Wir waren Jetski fahren und haben uns verschiedene Dinge angeschaut. Außerdem haben wir die Großeltern besucht und waren auf einem Fair. Das war eine sehr coole und interessante Erfahrung.

Natürlich habe ich auch die anderen Austauschschüler kennengelernt. In meinem Distrikt sind dieses Jahr 12 Austauschschüler. Wir unternehmen jeden Monat etwas zusammen. Diesen Monat waren wir in einem Camp. Wir waren klettern haben Spiele gespielt und abends am Lagerfeuer am Lagerfeuer gesessen. Diesmal waren auch Rebounds und zukünftige Outbounds dabei und wir haben unsere Erfahrungen miteinander geteilt. 

Ich liebe meinen Rotary Club hier in Dublin. Ich gehe jeden Freitag zum Clubmeeting und alle sind total nett zu mir. Ich habe 3 Ansprechpartner (Sinan, Ingrid und Trevor). Alle drei haben immer ein offenes Ohr für mich und ich habe mich schon oft mit ihnen getroffen.

Mit der Sprache habe ich zum Glück keine Probleme. Mein Englisch wird von Tag zu Tag besser und ich verstehe eigentlich alles. Auch in der Schule habe ich gute Noten.

Schule ist trotzdem mein einziges Problem hier. Ich gehe auf zwei verschiede Schulen. Von der ersten bis zur fünften Stunde gehe ich auf die Scioto High-School und den Rest des Tages gehe ich auf den Emerald Campus was eine spezielle Schule für IB-Programme ist. Die Lehrer sind auf beiden Schulen total nett, aber leider habe ich noch keine richtigen Freunde auf Scioto gefunden. Jeden Tag bin ich quasi alleine da keiner wirklich redet und alle permanent am Handy sind oder Musik hören.

Zum Glück ist das ganze auf dem Emerald Campus anders. Wir machen viele Gruppenprojekte, die es einfach machen Leute kennen zulernen. Dadurch habe ich auch ein paar Leute kennengelernt, die aber leider eine andere Home-School haben.

Nach der Schule mache ich fast jeden Tag Sport. Ich gehe zum Lifting und versuche in das Basketball Team zu kommen. Zusätzlich spiele ich Handball im Ohio-State Team. Es ist eine so großartige Erfahrung auf dem Unicampus zu sein auch wenn es manchmal echt anstrengend ist mit den Männern zu trainieren.

Schlussendlich kann ich sagen, dass es mir hier gut geht und ich viele Dinge erlebe. Ich hoffe bald richtige Freunde zu finden die mir mein Leben hier erleichtern. 

Lara Kranke

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